#105 – Amazon, Ubuntu, Surface Pro, Opera

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Amazon muss dieser Tage viel Kritik einstecken. Hintergrund ist eine ARD-Doku, die behauptet, dass die deutsche Dependance des US-Unternehmens seine Leiharbeiter besonders schlecht behandelt.

Ubuntu: Die beliebte Linux-Distri gibt es jetzt für das Android-Smart Phone. Zunächst nur für das Galaxy Nexus und das Nexus 4. Weitere Geräte sollen bald folgen. Was bringt der Umstieg?

Microsoft Surface: Frederic hat den Chefdesigner der Microsoft Surface Tablet getroffen. Ralf Groene ist Deutscher, ist bei Microsoft und hat die neuen Tablets designed.

Opera steigt um auf Webkit. Der Browser hat seine besten Jahre hinter sich. Es wird gespart. Fast 10 Prozent der Angestellten des norwegischen Unternehmens verlieren ihren Job.

Noch eine Bitte an alle iOS User: Bitte verwendet nicht mehr die Apple Podcast App. Die ist wirklich schlecht und zieht unnötig Daten. Mehr dazu hier.

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7 thoughts on “#105 – Amazon, Ubuntu, Surface Pro, Opera

  1. Pingback: Vorhersage Mittwoch, 20.02.2013 | die Hörsuppe

  2. macht euch auch iwie sympathisch, wenn ihr nicht alles wisst :)
    Windows Blue soll soviel ich gelesen hab, die verschiedenen OS-Versionen ersetzten und wird Verbesserungen schneller an den Mann bringen, entweder Jährlich/Halbjährlich oder sofort wenn fertig entwickelt ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man eine Lizenz kauft bzw. beim Kauf eines Gerätes bekommt und dann für die nächsten 2 Jahre alle Updates bekommt..

  3. Opera nutze ich seit 11 Jahren, aber irgendwie habe ich noch nie eine Version erlebt, bei der _jede_ Webseite ohne Fehler funktioniert. Vielleicht wird das alles mit Webkit besser. Hoffentlich…..
    Schönen Gruß aus Niederbayern
    E_E

  4. Wäre Ubuntu nicht zu bereits vorhandener Hardware kompatibel, weiß ich nicht, ob es sonderlich viele Benutzer hätte. Wirklich angetan bin ich von der Benutzeroberfläche nicht. Ja, sie ist anders als die übliche Unix-Oberfläche und in vielen Punkten sind auch sicherlich innovative Ideen eingeflossen. Leider sind die wenigsten davon zu Ende gedacht worden oder aber es bestehen seit diversen Versionen grundlegende Usability-Probleme.
    Ein paar Beispiele:
    1) Aero Snap (Fenster mit halber Größe an Bildschirmrand andocken) hat man schön von Windows geklaut. Leider hat man die Tastatur-Befehle NICHT übernommen.
    2) Gehe ich mit der Maus in die linke obere Ecke, um ein Fenster zu schließen, kann ich nicht blindlings klicken sondern muss gucken, dass ich wirklich die Schließen-Schaltfläche erwische. Weshalb reicht deren Fokus nicht bis zum Fensterrand?
    3) Öffne ich ein Terminal im Vollbildmodus (F11) und danach das Startmenü, sehe ich das Startmenü NICHT (das Terminal ist weiterhin im Vordergrund), kann aber gleichzeitig keine Eingaben mehr tätigen, weil alle Eingaben in das Startmenü fließen. Das ist extrem verwirrend.
    4) Das Startmenü sieht GENAUSO aus wie installierte Programme aus. Möchte ich jetzt eines der installierten Programme starten, kann ich das ja glücklicherweise (wie von Windows gewohnt) über [Start/Windows]+[] machen. Dadurch, dass das Startmenü aber wie ein Programm aussieht, öffnet man schnell einmal das falsche Programm, weil das 2. Icon über [1] und das. über [2] etc. erreichbar ist.
    5) Die Breadcrumb-Navigation (bekannt von Webseiten in der Form: Sie sind hier: …) sieht nicht aus wie eine Breadcrumb-Navigation. Üblicherweise verwendet man dafür nach rechts gehende Pfeile. Und keine Buttons. Verwirrend…
    Und so weiter… je länger man sich mit dem Betriebssystem beschäftigt, desto mehr verwirrende Dinge findet man. Natürlich kann man sich damit anfreunden, aber wer gewöhnt sich schon gerne an unbekannte Bedienkonzepte, die nicht von Anfang an voll überzeugen (siehe Windows 8)?

    Ob Ubuntu also wirklich in der Lage ist, brauchbare Oberflächen zu erstellen, weiß ich nicht… bisher fehlt mir der Beweis dafür. Die ersten Bilder von Ubuntu OS sehen zwar vielversprechend aus, aber das gleiche gilt auch für Ubuntu auf dem Computer, sofern man nicht dauerhaft produktiv damit arbeiten muss/will. Und ohne Kommandozeile kommt man früher oder später einfach nicht weiter. Das geht schon los bei banalen Dingen wie den nicht funktionierenden Sondertasten oder scheinbar nicht verwendeten Sensoren (z.B. um die Bildschirmhelligkeit automatisch zu regeln).
    Dazu kommt, dass mir keinerlei typische Linux-Programme bekannt sind, die für eine Touch-Bedienung optimiert sind. Ob C für so etwas die beste Sprache ist, ist ohnehin fraglich. Ja, man kann wahrscheinlich auch Webapps “installieren”. Aber wie “toll” so etwas funktioniert, sieht man ja an dem grandios nicht vorhandenen Erfolg von Google Chrome OS.
    Der große Vorteil, den Unix hat, ist die (Server-)Software, die es bereits gibt. Für einen schnellen Test unterwegs mal einen PHP-Server hochfahren und etwas testen ist bei anderen Betriebssystemen deutlich schwieriger, wenn nicht unmöglich. Das könnte bei Ubuntu funktionieren. Allerdings funktioniert das bei einem richtigen Computer wiederum deutlich besser. Und vermutlich auch deutlich schneller.
    Bei Android gibt es sehr beispielsweise sehr detaillierte Beschreibungen, wie Apps unter Android funktionieren sollten. Außerdem werden in Videos praktische Tipps gegeben und bekannte Apps auf Usability-Schwachpunkte untersucht. Eine Art Styleguide fehlt bei Ubuntu. Was wiederum vermutlich nicht zu einem einheitlichen Look&Feel der wenigen Apps, die es vermutlich geben wird, beiträgt.

    Interessant könnte der Ansatz werden, wenn Ubuntu in einer Art Dualboot-System für Handys installiert werden könnte. Dann müsste man keine extra Hardware kaufen und würde kein brauchbares Ökosystem von seinem Handy löschen. Aber damit man diese Anstrengung überhaupt erst auf sich nimmt, braucht Ubuntu ein paar absolute Killer-Features, die derzeit schlichtweg noch fehlen.

  5. Eure Sendung ist wie immer super. Aber nehmt doch lieber an einem Tag zwei Sendungen mit 30 Min. auf. Die könnt ihr zeitversetzt bringen.

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